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Kamyar Salehi, Christoph Spitlbauer

2016050_Wiege-/Laser-Station

Wiege-/Laser-Station
Wiege-/Laser-Station

MONTAGEBILDER

2016050_Wiege-/Laser-Station

Funktionsbeschreibung:

Die Wiege-/Laser-Station dient zur Ermittlung des Gewichts eines Kunststoff-Tanks, der im nachfolgendem Prozess von einem Beschriftungslaser mit einem Barcode versehen, darauf folgend mit einer Kamera geprüft wird und dann zur Abnahmeposition für einen bereits vorhandenen Roboter gefördert wird, um abgenommen zu werden. Das n.i.O-Band dient zur Ausschleusung fehlerhafter Kunststoff-Tanks. 

Ablaufbeschreibung:

Ein frisch geblasener und zugeschnittener Kunstoff-Tank wird von einem Mitarbeiter auf das Shuttle (Werkstückträger) gelegt und drückt einen Startknopf. Der Tank wird im Anschluss von einer (auf der Waage montierten) Hubeinheit abgehoben und nach einer kurzen Stillstandszeit gewogen. Nach diesem Prozess wird der Tank wieder auf das Shuttle abgesenkt und das Shuttle inkl. Tank wird zur nächsten Laser-Station gefördert. Hier wird das Shuttle durch einen Stopper in Postion gebracht und inklusive Tank von einer Hubeinheit in Position des Lasers gehoben. Der Beschriftungslaser startet den Prozess, wenn der Tank von einer Lichtschranke und dem Beschriftungslaser richtig erkannt wird. Der Tank wird mit einem (von der Steuerung ausgegebenen) Barcode versehen und im Anschluss wieder von der Hubeinheit abgesenkt, um danach von einem Barcode-Scanner geprüft zu werden. Nach Abschluss des Prozesses wird das Shuttle inkl. Tank an die Abnahmeposition gefördert. Hier werden die ausgewerteten Daten an den Roboter übergeben und der Tank wird vom Roboter abgenommen. Die Steuerung des Roboters entscheidet, ob das Teil auf das n.i.O-Band (Ausschleusband) gelegt wird oder im weiteren Prozess verarbeitet wird. Nach Abnahme des Tanks wird das Shuttle wieder in Startposition gefördert und der Ablauf beginnt von vorne.

Elektrik & Programmierung:

Die Fördertechnik wurde grundsätzlich zur Bauteilerkennung mit Lichtschranken ausgestattet. Unsere Hub-Einheiten wurden mit Initiatoren und Lichtschranken ausgestattet. Es wurde ein neuer Schaltschrank mit einer Siemens-SPS 315-2PN/DP zur Steuerung der Anlage eingebracht. Das Bedienpult wurde an einen externen Ständer verbaut. Die Anlage wurde von uns mit S7 programmiert.

Die Anlage besteht aus folgenden Anlagenteilen:

  • 1x angetriebener Friktions-Rollenförderer mit Seitenführung (Länge = 3,6 m; Breite= 1,5 m)
  • 1x Werkstückträger mit Bauteilaufnahmen (Shuttle)
  • 1x Hubeinheit mit Aufnahmepins für den Tank (Hub = 100 mm) inkl. modifizierte Mettler-Toledo-Waage
  • 1x Hubeinheit mit Aufnahmedorn für das Shuttle (Hub = 250 mm)
  • 1x Keyence-Beschriftungslaser (MD-X1000C)
  • 1x Absaughaube mit Dichtlippen inkl. TBH-Absaugeinheit
  • 1x Keyence-Barcodescanner (SR 1000)
  • 1x Laser-Kabine /-Umhausung
  • 1x Schaltschrank 
  • 1x Steuerungspanel inkl. Ständer